Was kreucht und fleucht denn da rum

Im letzten Jahr war der Sommer sehr lang und warm.
Bei einem meiner genüsslichen Ruhephasen fielen mir vor allem die vielen Schmetterlinge auf.
Aber sie waren so schnell, dass ich ihrem Flug kaum mit den Augen folgen konnte.

Meine Neugier war geweckt und der Fotoapparat war schnell zur Hand.
Ich wollte einige dieser Schmetterlinge im Bild festhalten.

Der Erste war schnell gefunden. Er schient mit geöffneten Flügeln auf der Blüte sitzend die Sonne zu genießen, wie ich eben auch.

Die anderen Aufnahmen waren zu verwischt, da die anderen Schmetterlinge im Fluge zu schnell waren.
Die Sonne schien hell, so stellte ich die Kamera auf eine 2tausendstel Sekunde.

 

Am Schmetterlingsflieder war ein weiteres Exemplar zu sehen.

 

 

Zwei weitere tummelten sich über mir am Flieder. Kohlweissling und ein dunkler Schmetterling, als hätten sie sich zu einem Stelldichein verabredet.

 

Bald wurde ich neugieriger auf die anderen Tiere, die um die Blüten fleuchten und kreuchten.
Mit einer Serienaufnahme in 4tausendstel Geschwindigkeit war bald ein weiteres Insekt zu erkennen.


Für weitere klare Aufnahmen brauchte ich doch einige Geduld und viele Serienaufnahmen.
Und auch der Zufall mit seiner Beleuchtung kam zu Hilfe.

 

 

Eine ganze Reihe von vermutlichen Bienen tummelten sich hier auf einem schönen Blütenstrauss. In allen Phasen der Honigsuche.

 

Bei einem Nachbarn war eine schöne gelbe Rose das Ziel einer Biene. Weitere Bienen bevorzugten eine rote Rose.

 

 

 

 

Es faszinierte mich viele Tiere bei ihrer Arbeit zu fotografieren.

Auch wenn es etwas länger dauerte Fotos aus zu sortieren, die in günstiger Tiefenschärfe gemacht wurden, hat sich die Arbeit gelohnt.
Stillhalten ist bei diesen Tieren leider nicht drin.

So verbrachte ich einen schönen Nachmittag mit der Jagd auf diese fleißigen Tiere und sie in Bildern fest zu halten.