Das Nasenhaar

Das Nasenhaar

 

Gibt man bei Google den Begriff „Nasenhaare” ein, hat man in 0,44 Sekunden 655.000 Ergebnisse.

Aus dem Wikipedia-Artikel ist zu erfahren, dass das Nasenhaar eine wichtige Filterfunktion erfüllt. Die mehr oder weniger langen Haare verhindern beispielsweise, das nachts Insekten ins Nasenloch eindringen. Je mehr Gestrüpp der Mensch in seinem Riechorgan beherbergt, desto sicherer ist sein Innenleben von Moskitos, Maikäfern oder Bettwanzen. Prominente wie Harald Schmidt sind Anhänger des ausgeprägten Nasenurwalds, fast täglich in Videos seiner „Spiegel plus“-Kolumne zu sehen. Auch beim Kollegen Jörg Kachelmann, dem Wetterfrosch, ist eine Erweiterung des unregelmäßigen Gesichtshaares in die Nasenregion zu konstatieren. Frauen sind in der Regel ästhetisch empfindlicher. Hier ist höchstens das umgekehrte Phänomen zu beobachten: Hier setzt sich in einigen Fällen der Damenbart weiter in die Nasenlöcher fort. Anke Engelke bekundete in einem Interview mit Barbara Schöneberger, das sie ihr unschönes Nasengewächs mittels Heißwachs entfernt.  Allgemein ist zu sagen: Das Nasenhaar liegt in der Liste der attraktiven Körpererscheinungen nur kurz vor dem Nagelpilz und dem Meteorismus.

Die Industrie bietet eine Vielzahl von Produkten und Methoden für die Entfernung dieser optisch fragwürdigen Erscheinung: das Nasen-Heißwachs, der Nasen-und Ohrhaartrimmer, der sensitive Präzisions-Haartrimmer und die Entfernung per Laserlicht. Abzuraten ist vom Abflämmen mittels Feuerzeug. Auch das ruckartige Ausreißen durch eine Pinzette kann unangenehme Wunden verursachen und Hypochonder in tiefe Depressionen stürzen. Allerdings ist auch erwähnenswert, das es, besonders in Asien beliebt, auch Nasenhaar Extensions gibt.

Im Alter, also so ab 35 Jahren, wachsen Nasen-, aber auch die Ohrenhaare doppelt so schnell wie das Haupthaar. Wissenschaftlich gibt es dafür noch keine schlüssige Begründung. Das Nasenhaar – eine haarige Laune der Natur?

 

Bildergebnis für nasenhaare

Als er sich mit fünfzig im Spiegel sah

Als er sich mit fünfzig im Spiegel sah

Seht mich an: der Fuß der Zeit

trat mir meine Wangen breit.

Schaut mein Ohr! Die vielen Jahre

drehten es in`s Sonderbare!

Ach das Kinn! Es scheint zu fliehn,

will die Lippen nach sich ziehn!

Ach der Stirn! Die vielen Falten

drohen mir den Kopf zu spalten!

Die Nase O, wie vorgezogen!

Der Mund! So seltsam eingebogen!

Der Hals! So krumm! Die Haut! So rot!

Das Haar! So stumpf! Das Fleisch! So tot!

Nur die Augen lidumrändert,

schauen forschend, klar und mild

auf`s und aus dem Spiegelbild,

leuchten wie zwei Edelsteine-

Sind das überhaupt noch meine?

Robert Gernhardt

DU!

„Liebe Angela, was denkst Du denn über Deine MinisterkollegenInnen? Bist Du eigentlich mit allen per Du?“, begann ich meinen Brief. Aber nein, in Wahrheit schrieb ich natürlich: „Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, was denken Sie …?“.

In den letzten Jahren hat sich Deutschland in eine Duz-Republik verwandelt. Auslöser war Ikea mit seinem Werbespruch „Lebst Du noch, oder wohnst Du schon?“ Die Ikearisierung des Duzens hat sich epidemisch verbreitet. Kaum ein Konzern, bei dem der Kunde, natürlich ungefragt, nicht geduzt wird. Ob YouTube oder Instagram, ob Facebook oder Chefkoch.de, von jedem werde ich kumpelhaft in die Community aufgenommen. Unentschlossen in der Anrede ist Wikipedia. Mal Sie, mal Du. Erstaunlicherweise werde ich bei Ebay und Amazon als geschätzter Kunde mit Sie angeredet. Ansonsten ist der flächendeckenden Distanzlosigkeit nicht zu entkommen. Egal ob 16 oder 106, geduzt wird jeder. Die Chinesen haben es auf die Spitze getrieben, hier ist DU sogar ein geläufiger Vorname … Elegant ist Helmut Kohl das Thema angegangen. Bei einem seiner häufigen Treffen mit seinem Amtskollegen Reagan, so die Legende, soll er ihm jovial vorgeschlagen haben: „Ronald, my friend, you can say you to me.“ Was der amerikanische Präsident darauf erwiderte, ist leider nicht überliefert.

All jenen, die nicht ungefragt plump geduzt werden wollen, empfehle ich DU DieUrbane ­ eine neue Partei, 2017, gegründet. Aus ihr könnte ein Sammelbecken werden für alle, die gerne mit Sie angeredet werden, bis sie selbst entscheiden, dass es Zeit ist, zum DU überzugehen. Auch wenn das dem ein oder anderen als steinzeitlich vorkommen mag.

Quäl dich, du Sau !

Quäl dich, du Sau !

Udo Bölts bei der Tour de France 1997 zu Jan Ullrich

Mit diesem Spruch habe ich mich oft selbst angefeuert, wenn eine Steigung endlos schien oder das Straßenschild 15 Prozent Steigung verkündete. Mit stoischem Gleichmut treten, schwitzen,  treten und schwitzen, treten und schwitzen. Bis oberhalb der Baumgrenze, bis der Vordermann im Nebel verschwand. Aufgeben hätte mich deprimiert und mir das Gefühl gegeben: Jetzt bist du alt. Lieber leiden. 
 

Vor einigen Jahren sah ich dann die ersten E-Bikes, hässliche Geräte mit Tiefeinstieg, also absolut unmöglich. Aber ab jetzt wurde ich an Anstiegen von asthmatischen Rentnern überholt, die zur Zeit Konrad Adenauers das letzte Mal ihre Torpedo-drei-Gang-Nabe geölt hatten – und seitdem vergammelten ihre Räder im Keller. Locker unterhielten sie sich auf ihrem neuen E-Bike thronend mit ihrer Angetrauten, kein Schweißfleck verunzierte die beige Funktionsjacke. Und ich quälte mich weiter.

Die Steuereinheit
Das Cockpit

Das Umdenken – und beim Radfahren hat man viel Zeit zum Nachdenken – setzte ein, als ich immer öfter und immer länger auf meinen Freund Manfred warten musste. Manchmal schwitzend, oft frierend stand ich auf klammen Kuppen, bis er endlich gegen die Hangabtriebskraft gesiegt hatte. Manfred verweigerte lange Zeit jedes Gespräch über die Möglichkeit der elektrischen Unterstützung. Erst ganz langsam reifte bei uns der Gedanke, dass ein E-Bike nicht unbedingt eine Kapitulation vor dem Alter ist. Junge, drahtige Mountainbiker nutzten hemmungslos die neue Technik. Dann plötzlich unterhielten wir uns häufiger über Akkuleistung, Unterstützungsmodi und Hardtail oder Fully. Gespräche mit dem Radhändler unseres Vertrauens (danke, Ralf!), Kataloge und Webseiten studieren – und endlich, endlich war es soweit: Die Konfiguration – ein schönes Wort, es klingt nach Maßanzug und edlen Materialien – unseres E-Bikes stand an. Größe, Farbe, Klick- oder normale Pedale,  der langjährige erprobte Brooks oder doch ein prostatafreundlicher Sattel usw.

Nach der ersten Ausfahrt mit ständigem Grinsen im Gesicht ist mir klar: Es war eine verdammt gute Entscheidung! Berge verlieren ihren Schrecken, steile Schotterstrecken werden lässig bewältigt. Der persönliche Radius wird immer größer, und ich fühle mich mindestens 15 Jahre jünger.  Das E-Bike als Anti-Aging-Maßnahme. Und auf Manfred muss ich nun auch nicht mehr warten.

 

Hier drei Links zu interessanten Webseiten:

Quäl Dich – Pässe der Tour

Radservice in Ruppichteroth

Zwar aus Köln, aber trotzdem gute Fahrräder

 

Lob des Landlebens

Lob des Landlebens

In zahllosen Artikeln wird dem Leben in der Stadt gehuldigt. Die Vorzüge erscheinen zahllos und unwiderlegbar. Der freiwillige Landbewohner, zu dem ich mich zähle, – vor zehn Jahren aus Düsseldorf an die Sieg gezogen,verzichtet auf vieles. Kultur: Wir haben in unserem Dorf (220 Einwohner) keine vier Opernhäuser wie die Berliner.Bei uns gibt es kein Guggenheim Museum wie in Bilbao und leider fehlt uns auch der Eiffelturm, sonst könnten wir den gesamten Westerwald überblicken. Aber möchte ich das? Nein danke!

Es gibt auch gewichtige Gründe für ein Leben in der Stadt- es muss ja nicht gleich Köln sein – Ärztliche Versorgung: Statistisch gesehen kommen auf jeden Einwohner 1,3 Ärzte. Da sind wir klar im Nachteil. Bei unseren engagierten Hausärztinnen im Nachbardorf muss der Patient auch schon mal drei Stunden warten. Man trifft dort aber immer Nachbarn die gerne den neuesten Dorfklatsch erzählen. Kriminalität: Die Kriminalitätsrate liegt gerade so über dem Messbereich. Für umherziehende Diebesbanden sind wir uninteressant, da der Fluchtweg zur Autobahn ca. fünfunddreißig! Kilometer lang ist. Also kann der Schlüssel auch mal auf der Haustür stecken bleiben, und das Fahrrad wird auch nicht abgeschlossen. Wehr an der SiegLuftverschmutzung: Das Ausbringen von Gülle ist mit der Feinstaubbelastung von Hamburg  zu vergleichen. Nach einem kräftigen Landregen ist die Luft aber wieder so sauber wie zuvor. Verkehr: Während in Köln rechnerisch alle 80m eine Ampel steht, in der Regel auf Rot, fahre ich über Land 20km bis ich eins dieser seltenen Hindernisse sehe. Allerdings hat sich der PKW Verkehr an unserem Haus vorbei seit 2008 um 80% erhöht! Von vier auf sieben Fahrzeuge. Einkauf: Alle Discounter sowie Drogeriemärkte und Raiffeisen Handlungen, Apotheke, Bank, Tankstelle sind schnell erreichbar. Was fehlt, und da ist Düsseldorf mit der Kö im Vorteil, sind Läden wie Hermes, Prada und Gucci. Mittlerweile machen aber mobile Händler wie Amazon, Saturn und Bos Food den größten Teil Ihres Geschäftes mit Landbewohnern. Durch das Verbrennen der nutzlosen Kartonagen sparen wir im Jahr ca. 900L Heizöl bzw. drei Raummeter Tannenholz. Mieten/ Kaufen: Um am urbanen Hipster Lebensgefühl teilhaben zu können, zahlen Mieter und Käufer wahnwitzige Preise für jede abgewohnte Butze. In ländlichen Gegenden kann ich dagegen für einen Spottpreis Häuser mit schönem Garten oder 4-5 Zimmer Wohnungen mieten oder kaufen.Nacktschnecke frisst Asseln In Frankfurt bekomme ich für den Gegenwert gerade mal eine Garage. Lebensqualität: Eindeutig ein Plädoyer für das Land. Wir haben schnelles Internet und Netflix. Wir müssen keinen Ausflug ins Grüne machen, wir wohnen ja im Grünen. Ich muss nicht krampfhaft nach Entschleunigung suchen, die Menschen hier, waren schon immer entschleunigt. Und wenn schon der Heuschnupfen grassiert, dann begegne ich ihm lieber auf dem Land, wo mich nicht jeder anniest.

Als gepflegter Altersruhesitz ist das Leben in ländlicher Idylle unbedingt zu empfehlen. Und lebendig ist es durch die vielen jungen Familien, die aus der Stadt geflüchtet sind.

Sommerstimmung an der Sieg

Lob des Wannenbades

Lob des Wannenbades

Eines der frühesten Zeugnisse der Kultur des Wannenbades geht auf Diogenes zurück. Die antiken Überlieferungen berichten, dass Diogenes jeden Samstag Nachmittag sein Fass in die Waagerechte brachte und mit warmem Wasser füllte. Während er sich der überaus notwendigen Körperpflege hingab, wollte Alexander der Große, der sich gerade in Korinth aufhielt, dem berühmten Philsophen seine Aufwartung machen. Alexander grüßte Diogenes freundlich und fragte, womit er ihm dienen könne. “Reiche er mir die Seife”, antwortete dieser ihm. Die von Konzentration auf das Wesentliche geprägte Antwort beeindruckte Alexander sehr und er rief aus: “Wahrlich, wäre ich nicht Alexander, ich möchte wohl Diogenes sein.” In der langen Reihe der weltbewegenden Erfindungen steht das Wannenbad in einer Reihe mit dem Fahrrad und dem Dampfkochtopf.

Zu meinen geliebten samstäglichen Ritualen gehört unbedingt das Wannenbad. Im Gegensatz zum schnellen täglichen Duschen wird das Liegen in der Wanne von mir richtig zelebriert. Während ich mich sorgfältig rasiere, läuft das heiße Wasser ein. Jahrelanges Experimentieren mit den unterschiedlichsten Badezusätzen, Schäumen und Salzen haben mich zu der Erkenntnis gebraucht: Das Einfache ist das Beste. Zwei bis drei Esslöffel Olivenöl machen das Wasser und Haut geschmeidig. Auf einem kleinen Beistelltisch neben der Wanne steht ein Glas Rotwein und liegt ein Buch. Gerne auch das iPad, aber Vorsicht – es ist sehr wasserscheu! In früheren Jahren gehörte noch eine Zigarre zu den wichtigen Accessoires. Eine Doppelcorona hat genau die Länge für ein opulentes, anderthalbstündiges Bad. Ein Badeschwamm dient mir als Kopfstütze. Verpönt im Bad sind jede Art von Smartphone und andere klingelnde Kollegen. Der ruhige/ungestörte Genuss der Lektüre und des Weines, während das warme Wasser den Körper leicht macht, ist für mich jedes Mal ein Höhepunkt der Woche und der Start in ein angenehmes Wochenende.

Lob der Tagträumerei

Das erholsamste Mittel gegen den täglichen Stress, gegen die permanenten Zumutungen und Verführungen, ist der Mittagsschlaf.
Die erste Erfahrung mit dieser genialen „Erfindung“ habe ich bei der Bundeswehr gemacht. Permanenter Schlafmangel ließ mich eine Stunde unserer Mittagspause dem Schlaf opfern. Ich habe sehr schnell erkannt, dass ich diese Zeit brauche, um die ständigen Sinnesreize zu verarbeiten. Der Schlaf zur Mittagszeit teilt mir den Tag in zwei Hälften. Nach exakt einer Stunde (ohne dass ich mir den Wecker stellen müsste) stehe ich erholt und vor allem gelassen wieder mitten im Leben.
Das allmähliche Einschlafen erzeugt bei mir einen Realitätswechsel. In der Einschlafphase verschwimmt gerade Erlebtes und vermischt sich mit fantastischen Bildern.  Mein Mittagsschlaf ist immer bunt, während der Nachtschlaf oft schwarz und bleiern ist.
Lob der TagträumereiIn der Geschichte „Das Land der Vulkane“ von Carl Barks, dem legendären Erfinder des Entenhausener Kosmos, verbringen die Bewohner ihr gesamtes Leben tranceähnlich im Schlaf. Fast die gesamte Bevölkerung ignoriert die ständige Bedrohung durch explodierende Vulkane, indem sie sich der 24-Stunden-Siesta hingibt. Das ist die Extremform der Realitätsflucht.
Im Mittelalter verschob sich die Zeit der Ruhepause und der Mahlzeit vom späten Vormittag auf ca. 14 Uhr, auf den Mittag. Dadurch entstand eine neue konkrete Zeiteinheit: der halbe Tag, der Mitt-Tag. Und die Siesta, die ja noch heute in den südlichen Ländern gepflegt wird, ist ein Freiraum, eine Zeit für sich selbst. Ein Knick in der geraden Linie der Arbeitszeit. In der Mittagszeit kann man nachdenken, tagträumen, Espresso trinken oder schlafen. Sich einfach gehen lassen. Wir halten inne und können den Kopf leeren, uns neu orientieren.
Der Mittagsschlaf ist erfüllte Lebenszeit und für mich ein Höhepunkt des Tages.
Ich behalte die Kontrolle über die Zeit und verhalte mich subversiv gegenüber dem getakteten und durchorganisierten Leben.
Nach mehreren Jahrzehnten Erfahrung mit dem Mittagsschlaf – ob nun im Bett, im Auto, in der Hängematte und auf der Luftmatratze auf einem holländischen Campingplatz, der Schlaf bei 38° Celsius und der bei 4 Grad – weiß ich: Nur ein Tag mit einer Siesta ist ein geglückter Tag.
 Lob der Tagträumerei
Buchtipp (Link): Thierry Paquot: Die Kunst des Mittagsschlafs

Gelungenes Altern

Der Prozess des Alterns beginnt, biologisch gesehen, schon nach dem 25. Lebensjahr.  Dieser Gedanke wirkt erschreckend, wähnt man sich gerade erwachsen, fast noch jugendlich. Und doch: Die Haare werden lichter, die Geheimratsecken größer. Die Figur wird fülliger, und auch die Schwerkraft fordert ihren Tribut. Die Sehnsucht nach ewiger Jugend kann nur durch Verdrängung am Leben gehalten werden. Auch in den Jahren und Jahrzehnten danach werden die Gedanken an das Altern von Karriere, Familie und dem Genuss am Leben überlagert. Allein die unangenehme Beschäftigung mit Altersvorsorge, Riesterverträgen und Patientenverfügung unterbricht kurzzeitig die Illusion von Unendlichkeit. Ein gelungenes Altern aus diesem Prozess zu machen ist Thema dieses Blogs.

Als erste werden Sportler und Models schmerzhaft darauf gestoßen, dass in der Gegenwart ihre Zukunft schon enthalten war. Brutal werden sie vom jüngeren Nachwuchs verdrängt. Sie sind eben nicht mehr so leistungsstark bzw. makellos. Ihr Glanz hat schon einige blinde Flecken. Für den Normalsterblichen kommt diese bittere Erkenntnis 20, vielleicht 30 Jahre später – aber sie kommt. Plötzlich ist man alt. Und die Frage stellt sich: Wie altere ich in Würde?

In meinem BGelungenes Alternlog möchte ich diese existenzielle Frage zur Diskussion stellen. In heiterer und gelassener Atmosphäre können wir uns dazu austauschen.

Zum gelungenen Altern gehört der Genuss so wie die Philosophie. Das Analoge wie das Digitale. Die Kunst, mit der Endlichkeit umzugehen. Das Für und Wider der Vorsorgeuntersuchungen. Welche Werte werden wichtig? Ist Grau das neue Popeline-Beige?

Ich freue mich über spannende, erhellende Gastbeiträge, die Hinweise darauf geben, wie geglücktes Leben im Alter – also quasi nach dem 25. Geburtstag – aussehen kann.